Die Idee

Eine definierte Wassermenge bewegt sich permanent im Inneren des Gerätes und sorgt dabei für ein nicht kontrollierbares, aber gewolltes natürliches Chaos. Je nach Übungsposition, Übungsgeschwindigkeit und Bewegungswinkel der SLASHPIPE wird der Trainierende aufgefordert, den auftretenden Kräften entgegenzuwirken, indem er durch gezieltes Stabilisieren die auftretenden Kräfte ausgleicht. Möglich ist dies, da die SLASHPIPE ein in sich bewegendes Trainingsgerät ist, worauf die Muskulatur reagieren muss. Somit werden neben Kraft und Kraftausdauer besonders die inter- und intramuskuläre Koordination trainiert.

Neben den gefühlten Veränderungen (Trägheitsmomente, Hebelwirkung, Fließgeschwindigkeiten etc.) erhält der Trainierende noch weiterführende Informationen zur Stabilisierung des Körpers über die „visuelle“ Wasserverlagerung etc. und über den „auditiven“ Reiz (Wasserrauschen, Plätschern). Diese Stabilisationsübungen eignen sich bestens für ein ganzheitliches Training, für alle Körperregionen, für alle Leistungsstufen sowie für die unterschiedlichsten Trainingsziele. Eine weitere Besonderheit ist, dass anders als bei Übungen mit instabilem Untergrund (Wackelplatte, Therapiekreisel etc.) der Oberkörper auf Bewegungen der SLASHPIPE reagieren muss. Der Körper als „Punktum fixum“ und die SLASHPIPE als „Punktum mobile“ bleiben analog einer Belastung im Alltag erhalten.

Ein langanhaltender Trainingseffekt und eine höchste Trainingseffizienz bleiben gesichert, da Lerneffekte gemindert bzw. ausgeschlossen werden. Die SLASHPIPE macht sich das Prinzip des Wassers zu Nutzen jeder kleinsten Bewegung chaotisch und nicht einem zyklischen, ständig wiederkehrenden Bewegungsmuster zu folgen.