Die Wissenschaft

Zur Absicherung der Trainings- und Therapieziele wurde an der Bergischen Universität Wuppertal (Prof. Dr. Jürgen Freiwald) eine „Evaluationsstudie zur Messung neuromuskuläre Aktivierung unter Nutzung der SLASHPIPE“ durchgeführt (vollständige Stellungnahme).
Erste Untersuchungen zur neuromuskulären Aktivierung unter Nutzung der SLASHPIPE zeigten bei den Standardübungen „Nackenpresse“, „Seitneigung im Stand“, „Rumpfheben“ sowie „Kniebeuge“ folgende Ergebnisse:

  • Bei gleicher äußerer Last ist die elektromyografische Aktivierung der abgeleiteten Muskulatur erhöht
  • Die elektromyographische Aktivierung der Muskulatur ist nicht nur erhöht (ca. 5%), sondern zeigt höhere Aktivierungsspitzen. Dies deutet auf größere Anforderungen zur Regulation der Muskelkraft hin, was mit einer erhöhten koordinativen Beanspruchung gleichzusetzen ist

Der große Unterschied zu einem nicht dynamischen Krafttrainingsgerät besteht darin, dass die SLASHPIPE eine Eigendynamik durch die Bewegungen des Wassers innerhalb der Röhre erzeugt. Diese Eigendynamik ist nicht steuerbar, sie hat einen stochastisch-chaotischen Charakter.
Die Übungen mit der SLASHPIPE erfordern daher gut ausgeprägte koordinative Fähigkeiten, auch wird – je nach Übungsausführung – die Gleichgewichtsfähigkeit beansprucht und potentiell entwickelt. Auch in diesem Punkt erscheint die SLASHPIPE einen innovativen Charakter zu besitzen, da uns kein vergleichbares Gerät bekannt ist.

Während bei üblichen Übungen zur Entwicklung der Gleichgewichtsfähigkeit und zur Entwicklung der Koordination entweder auf stabilen oder instabilen Unterstützungsleistungen gearbeitet wird oder Geräte in ein konstante Schwingungen versetzt werden, ist dies bei der SLASHPIPE nicht der Fall.